Scham

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Taschenbuch
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Artikelnummer:
9783837922295
Veröffentlichungsdatum:
2013
Einband:
Taschenbuch
Erscheinungsdatum:
28.03.2013
Seiten:
141
Autor:
Jens L. Tiedemann
Gewicht:
182 g
Format:
201x122x12 mm
Serie:
Analyse der Psyche und Psychotherapie
Sprache:
Deutsch
Langbeschreibung
Schamkonflikte belasten Menschen in unterschiedlicher Weise und hemmen Lebensfreude, Selbstwertgefühl und intime Beziehungen grundlegend. In der Scham erfährt das Subjekt eine Infragestellung und Bedrohung der sozialen Akzeptanz und Anerkennung. Scham ist aber nicht nur ein subjektives Gefühl, sondern hat auch eine intersubjektive Dimension, die in der Psychoanalyse in den letzten Jahren zunehmend verstanden und fokussiert wird. Im psychoanalytisch-therapeutischen Prozess ist Scham eine Hauptquelle für Widerstand, Verstrickungen und problematische Übertragungs-Gegenübertragungs-Konstellationen.In der vorliegenden Einführung werden die zentralen psychoanalytischen Schamkonzepte skizziert und hinsichtlich ihrer klinischen Dimension vorgestellt. Zahlreiche Beispiele verdeutlichen die Relevanz von Schamaffekten und -konflikten in der therapeutischen Behandlung.
Hauptbeschreibung
Schamkonflikte belasten Menschen in unterschiedlicher Weise und hemmen Lebensfreude, Selbstwertgefühl und intime Beziehungen grundlegend. In der vorliegenden Einführung werden die zentralen psychoanalytischen Schamkonzepte skizziert und hinsichtlich ihrer klinischen Dimension vorgestellt. Zahlreiche Beispiele verdeutlichen die Relevanz von Schamaffekten und -konflikten in der therapeutischen Behandlung.
Inhaltsverzeichnis
InhaltEinleitungZur Entstehung psychoanalytischer SchamkonzepteFreuds vier SchamauffassungenFreuds »blinder Schamfleck«Psychoanalytische Schamkonzepte in der Folge FreudsSchamkonflikte aus Sicht der heutigen PsychoanalyseIntersubjektive Bezogenheit und AnerkennungDer anerkennende oder verachtende BlickkontaktScham als »psychosoziale Katastrophe«Temporärer Ru¿ckzug im Dienste der Beziehungserhaltung»Interaffektivität« und »mentalisierte Affektivität«Affektregulierung, Trauma und Schamu¿berflutungSchamkonflikte in der klinischen PraxisSensibilisierung fu¿r Schamaffekte in ErstgesprächenScham während der TherapieSchamindikatorenAffektdifferenzierungSchamauslöserSchamgefu¿hldifferenzierungPsychodynamik der SchamabwehrInterpersonelle und intrapsychische Abwehr der SchamPsychotherapie von SchamkonfliktenTherapie schamvulnerabler PatientenTherapeutischer Takt als SchamsensibilitätSelbstverurteilungen identifizieren - Schamprofil erstellenWiedergewinnung biografischer SchamszenenSelbstakzeptanz als SchamtherapiezielScham in Übertragung und Gegenu¿bertragungZwischen Taktgefu¿hl und Mut zur Schambearbeitung - SchlussbemerkungLiteratur